Mobbing am Arbeitsplatz

UmweltbewusstseinNicht nur am Arbeitsplatz kann man Opfer von Mobbing werden. Die Gefahr ist grundsätzlich immer zumindest latent vorhanden, sobald man in irgendeiner Form am gesellschaftlichen Leben teilnimmt beziehungsweise mit anderen Menschen zu tun hat. Ist es erst einmal zum Mobbing gekommen, leiden die Betroffenen massiv darunter. Der Gemobbte fühlt sich nicht akzeptiert, nicht gemocht, nicht respektiert und häufig auch ungerecht behandelt. Der Betroffene sieht oft keine Ausweichmöglichkeiten, in manchem Umfeld hat er sie auch gar nicht. Die Situation, in der er auf die Menschen stößt, die ihn mobben, wird als sehr unangenehm empfunden und häufig wird versucht, aus dieser Situation auszubrechen. Das kann sich beispielsweise so äußern, dass der Betroffene versucht, jeden Kontakt mit seinen Mitmenschen zu meiden und der Mobbing-Situation auszuweichen. Im beruflichen Umfeld kann sich das in häufigen Krankmeldungen äußern. Auch wer durch Rückzug aus der Mobbing-Situation – z.B. durch eigene Kündigung – dem krankmachenden Druck entkommt, hat noch längst nicht alles überstanden. Denn die Erfahrung sitzt tief – möglicherweise steckt die Angst vor einer Wiederholung noch im Menschen drin und er kann auch neue Situationen und neue Kollegen nur unter dem Gedanken des zuvor erlebten Mobbing bewerten. Im schlimmsten Fall entwickelt er sich dadurch zu einer Außenseiterpersönlichkeit, die sich in allen Gruppierungen schwer tut.

 

Mobbing: Ungerechtigkeit im Alltag und im Berufsleben

Oft geschieht Mobbing am Arbeitsplatz mit dem Ziel, den Betroffenen auszugrenzen und aus der Firma zu ekeln. Sei es aus Neid und Angst um den eigenen Arbeitsplatz, wenn der Kollege kompetenter ist als der Täter selber oder aus Gedankenlosigkeit, weil sich der Täter keine Gedanken macht, wie sein Verhalten den anderen verletzt oder aus dem Bedürfnis heraus, Dampf abzulassen und sich einen Sündenbock, ein Opfer zu suchen, an dem man seinen eigenen Frust ungestraft herauslassen kann, da oft ein als schwach empfundenes Opfer ausgesucht wird, das sich wahrscheinlich nicht wehren wird – die Gründe für einen Täter sind vielfältiger Natur. Konkret werden beispielsweise Informationen nicht weitergegeben, Unterlagen werden versteckt oder fingiert, es wird gelästert und es werden Unwahrheiten verbreitet. Dringen die Gerüchte bis in die Chefetage, so kann das schnell das Aus für den Mitarbeiter bedeuten, wenn er nicht vorher schon freiwillig den Rückzug antritt.

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Mobbing kann alle Bereiche betreffen

Internet, Schule, Vereine und andere Orte, an denen man mit anderen Menschen entweder direkt oder virtuell in Kontakt steht, können die Basis für einen wie auch immer gearteten Konflikt sein, der einen Menschen oder eine Gruppe dazu verleitet, einem anderen zu schaden, ihn “fertig zu machen”. Mobbing im Internet existiert häufig in der Form von Drohungen oder von Rufmord. Sogar wenn der Täter zur Rechenschaft gezogen werden kann und die fraglichen Informationen aus dem Netz nimmt, sind sie in den Weiten des Internets noch irgendwo vorhanden, der Schaden also nicht komplett wieder gut zu machen. Auch in der Schule ist Mobbing immer häufiger ein Thema und beschäftigt Lehrer, Eltern und Schulpsychologen gleichermaßen. Schüler werden gehänselt, ihnen wird Taschengeld abgepresst, sie werden zum Prügelknaben gemacht. Bei ersten Anzeichen wie beispielsweise eine unnatürliche Zurückgezogenheit des Kindes oder vorgeschützte Krankheit sollte reagiert werden und das Gespräch mit der Schule gesucht werden.

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