Gerechtigkeit

Armer Mann

Spenden

Armer MannDie Spende ist eine freiwillige Leistung ohne jede Gegenleistung. Bei Spenden wird generell unterschieden in Geldspenden sowie in Sachspenden. Die werden ihrerseits in den Geldwert umgerechnet, sofern darüber eine steuerabzugsfähige Spendenquittung ausgestellt wird. Die Abgabenordnung bestimmt als eine der Gesetzesgrundlagen, für welche Zwecke steuerbegünstigt gespendet werden kann. Zu ihnen gehören kulturelle, religiöse, politische und ganz allgemein gemeinnützige Zwecke. Empfänger derartiger Spenden sind Organisationen wie gemeinnützige Vereine, Stiftungen, oder auch die politischen Parteien. Der Spendenempfänger muss vom zuständigen Betriebsfinanzamt als gemeinnützig anerkannt sein. Ihm wird in regelmäßigen Abständen ein zeitlich befristeter Freistellungsbescheid erteilt, aufgrund dessen weder Körperschaftssteuer noch Umsatzsteuer zu zahlen sind. Rechtsgrundlage für die Gemeinnützigkeit und somit indirekt auch für den Empfang von steuerbegünstigten Spenden ist die Satzung von Verein, Stiftung oder Organisation.

Darüber hinaus gibt es in Deutschland einige Dutzend Spendenorganisationen. Sie sammeln buchstäblich Spenden, vorwiegend bei Bürgern, Firmen und Unternehmen für bestimmte Zwecke, die bei dem jeweiligen Spendenaufruf im Einzelnen benannt werden. Oftmals sind es humanitäre oder karikative Aufgaben, die im Rahmen einer Mischfinanzierung auch teilweise aus Spenden finanziert werden. Unter ihnen sind auch kirchliche beziehungsweise christliche Spendenorganisationen, die gezielt für ihre missionarischen Aufgaben Spenden sammeln.


Greenpeace

 

Die Bischöfliche Aktion Adveniat beispielsweise sammelt Spenden für eine projektorientierte Unterstützung katholischer Einrichtungen, sowie zur Förderung der Seelsorge. Sehr bekannt ist die Spendenaktion Brot für die Welt des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von Deutschland, kurz EKD. Diese Spendeneinnahmen dienen unter anderem zur Finanzierung von weltweiten Selbsthilfeprojekten sowie zur Kooperation mit regionalen kirchlichen Trägern. Ein weiteres Spendenprojekt des EKD-Diakonischen Werkes ist die Katastrophenhilfe. Als Schwesterorganisation der Aktion Brot für die Welt wird die Hilfe bei Naturkatastrophen und in Kriegsgebieten aus diesen Spenden finanziert. Einige weitere bekannte Organisationen, die Spenden sammeln und aus den Erlösen gezielt humanitäre Arbeit leisten, sind Amnesty International, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger, die Welthungerhilfe, das Deutsche Rote Kreuz, das Deutsche Komitee für UNICEF oder die renommierte Stiftung Menschen für Menschen, die Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm.

All diese und zahlreiche weitere Organisationen sammeln Spenden, um in Deutschland, Europa und weltweit an den Stellen Hilfe zu leisten, wo aus ganz unterschiedlichen Gründen die notwendigen finanziellen Mittel fehlen. Sei es, dass die internationale Staatengemeinschaft sie nicht bereitstellen kann, oder dass die vorhandenen Ressourcen nicht ausreichend sind. Spenden sammeln, verwalten und weiterleiten bedeutet Manpower. Organisation und Verwaltung der Organisationen müssen meistens aus dem Spendenaufkommen finanziert werden, weil andere Finanzierungsmöglichkeiten fehlen. Es wird oft und immer wieder kontrovers diskutiert, wie hoch der Anteil am Spendenaufkommen sein sollte oder dürfte, der für diese Manpower benötigt wird. Eine generelle Bewertung wird nicht möglich sein.

Bei jeder anerkannten Spendenorganisation kann fest davon ausgegangen werden, dass sie im Interesse der originären Spendenempfänger ihre so genannten Fixkosten so gering wie möglich hält. Denn Helfen und Hilfe leisten steht bei ihnen allen an oberster Stelle!

Copyright Bild (c) Matthias Balzer | Pixelio.de

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Salat

Berühmte Vegetarier

SalatWas früher noch als Ausnahmeerscheinung galt, wird heute immer mehr zur Normalität. Immer mehr Menschen bekennen sich zu einem fleischlosen Leben. Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur. Viele verzichten aus ethischen Gründen auf Fleisch, andere tun es aus gesundheitlichen Gründen und einige Wenige sind sogar aufgrund von speziellen Krankheiten dazu gezwungen. Über die Jahre stieg die Akzeptanz in der Bevölkerung jedoch immer mehr und heute finden sich in vielen Städten sogar schon Restaurants und Supermärkte, die ausschließlich vegetarische Produkte anbieten.

Vegetarismus ist aber keine Modeerscheinung der modernen Gesellschaft. Schon viel früher entschieden sich Menschen dazu, auf den Konsum von Fleisch zu verzichten. Besonders in Asien war Vegetarismus schon sehr früh ein Thema. Noch vor Beginn der Zeitrechnung verzichtete beispielsweise Ashoka, der damalige Herrscher über das Großreich Indien und Afghanistan, auf den Genuss von Fleisch. Heute wird der Anteil der Vegetarier in der indischen Bevölkerung auf 40 Prozent geschätzt und liegt damit weit höher als in der westlichen Welt. Im Westen standen lange Zeit vor allem Gründe des Tierschutzes im Vordergrund für die vegetarische Bewegung. Massentierhaltung erhält aus der Bevölkerung kaum Zuspruch, niemand will die Zustände in den Großbetrieben gutheißen. Tiere werden teilweise derartig überzüchtet, dass sie kaum noch laufen können und in so kleinen Käfigen gehalten, dass ihr Leben einfach nicht mehr lebenswert ist. Das Abschaffen der Massentierhaltung wäre jedoch nur möglich, wenn sich mehr Menschen für ein vegetarisches Leben entscheiden und die Nachfrage an Fleisch somit signifikant sinken würde. Aber auch für den Menschen entstehen Vorteile durch den Verzicht auf Fleisch. Bei einer kleineren Produktion könnten riesige Mengen an Ressourcen eingespart werden und außerdem der CO2-Ausstoß merklich verringert werden. Eine gesunde Ernährung ohne Fleisch ist indes problemlos möglich, sodass in der Regel keine gesundheitlichen Nachteile zu erwarten sind. Einige Menschen neigen bei einer vegetarischen Ernährung aber zu einem Mangel von Vitamin B12, was dann mit Tabletten ausgeglichen werden muss. Im Zweifel sollte hier ein Arzt befragt werden.

Menschen

Große Berühmtheiten sind seit Menschengedenken Vorbilder für die Menschen. So nahmen sich sicherlich auch viele moderne Vegetarier Prominente zum Vorbild, als sie sich für den Verzicht auf Fleisch entschieden. Auch heute noch sprechen sich berühmte Persönlichkeiten offen für den Verzicht auf Fleisch aus. Dazu gehören unter anderem berühmte Schauspieler wie Jim Carrey oder Moderatoren wie Frank Elstner. Auch Sängerinnen wie Nena oder Avril Lavigne entschieden sich für einen vegetarischen Lebensstil. Und selbst einige Sportler, denen einige gerne nachsagen, sie bräuchten die Proteine aus Fleisch für ihre Leistungsfähigkeit, verzichten teilweise komplett auf Fleisch. So auch Stan Price, der den Weltrekord im Bankdrücken seiner Gewichtsklasse hält.

Die Gründe für den Verzicht auf Fleisch sind oft plausibel und überzeugten auch große Wissenschaftler wie Albert Einstein. Zwar ist bis heute strittig, ob Einstein jemals tatsächlich vegetarisch lebte, aus Briefwechseln geht jedoch eindeutig hervor, dass er mit dem vegetarischen Lebensstil sympathisierte.

Copyright Bild (c) Claudia Hautumm | Pixelio.de

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Umweltbewusstsein

Mobbing am Arbeitsplatz

UmweltbewusstseinNicht nur am Arbeitsplatz kann man Opfer von Mobbing werden. Die Gefahr ist grundsätzlich immer zumindest latent vorhanden, sobald man in irgendeiner Form am gesellschaftlichen Leben teilnimmt beziehungsweise mit anderen Menschen zu tun hat. Ist es erst einmal zum Mobbing gekommen, leiden die Betroffenen massiv darunter. Der Gemobbte fühlt sich nicht akzeptiert, nicht gemocht, nicht respektiert und häufig auch ungerecht behandelt. Der Betroffene sieht oft keine Ausweichmöglichkeiten, in manchem Umfeld hat er sie auch gar nicht. Die Situation, in der er auf die Menschen stößt, die ihn mobben, wird als sehr unangenehm empfunden und häufig wird versucht, aus dieser Situation auszubrechen. Das kann sich beispielsweise so äußern, dass der Betroffene versucht, jeden Kontakt mit seinen Mitmenschen zu meiden und der Mobbing-Situation auszuweichen. Im beruflichen Umfeld kann sich das in häufigen Krankmeldungen äußern. Auch wer durch Rückzug aus der Mobbing-Situation – z.B. durch eigene Kündigung – dem krankmachenden Druck entkommt, hat noch längst nicht alles überstanden. Denn die Erfahrung sitzt tief – möglicherweise steckt die Angst vor einer Wiederholung noch im Menschen drin und er kann auch neue Situationen und neue Kollegen nur unter dem Gedanken des zuvor erlebten Mobbing bewerten. Im schlimmsten Fall entwickelt er sich dadurch zu einer Außenseiterpersönlichkeit, die sich in allen Gruppierungen schwer tut.

 

Mobbing: Ungerechtigkeit im Alltag und im Berufsleben

Oft geschieht Mobbing am Arbeitsplatz mit dem Ziel, den Betroffenen auszugrenzen und aus der Firma zu ekeln. Sei es aus Neid und Angst um den eigenen Arbeitsplatz, wenn der Kollege kompetenter ist als der Täter selber oder aus Gedankenlosigkeit, weil sich der Täter keine Gedanken macht, wie sein Verhalten den anderen verletzt oder aus dem Bedürfnis heraus, Dampf abzulassen und sich einen Sündenbock, ein Opfer zu suchen, an dem man seinen eigenen Frust ungestraft herauslassen kann, da oft ein als schwach empfundenes Opfer ausgesucht wird, das sich wahrscheinlich nicht wehren wird – die Gründe für einen Täter sind vielfältiger Natur. Konkret werden beispielsweise Informationen nicht weitergegeben, Unterlagen werden versteckt oder fingiert, es wird gelästert und es werden Unwahrheiten verbreitet. Dringen die Gerüchte bis in die Chefetage, so kann das schnell das Aus für den Mitarbeiter bedeuten, wenn er nicht vorher schon freiwillig den Rückzug antritt.

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Mobbing kann alle Bereiche betreffen

Internet, Schule, Vereine und andere Orte, an denen man mit anderen Menschen entweder direkt oder virtuell in Kontakt steht, können die Basis für einen wie auch immer gearteten Konflikt sein, der einen Menschen oder eine Gruppe dazu verleitet, einem anderen zu schaden, ihn “fertig zu machen”. Mobbing im Internet existiert häufig in der Form von Drohungen oder von Rufmord. Sogar wenn der Täter zur Rechenschaft gezogen werden kann und die fraglichen Informationen aus dem Netz nimmt, sind sie in den Weiten des Internets noch irgendwo vorhanden, der Schaden also nicht komplett wieder gut zu machen. Auch in der Schule ist Mobbing immer häufiger ein Thema und beschäftigt Lehrer, Eltern und Schulpsychologen gleichermaßen. Schüler werden gehänselt, ihnen wird Taschengeld abgepresst, sie werden zum Prügelknaben gemacht. Bei ersten Anzeichen wie beispielsweise eine unnatürliche Zurückgezogenheit des Kindes oder vorgeschützte Krankheit sollte reagiert werden und das Gespräch mit der Schule gesucht werden.

Copyright Bild (c) Rainer Sturm| Pixelio.de

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Partnerschaft

Gerechtigkeit für Schwule

PartnerschaftDas Thema Homosexualität ist längst in unserer Gesellschaft angekommen und hat eine gewisse Akzeptanz gefunden. Vor allem in bestimmten Bereichen, wie Kunst, Design, Styling und Hairstyling hat man Schwule akzeptiert und schätzt ihre kreative Arbeitsweise. Doch bei aller Toleranz, bleibt für viele das “Anderssein” anderer befremdlich. Homosexualität wird für viele nach wie vor mit einer überdrehten, affektierten, weiblich anmutenden Persönlichkeit gleichgesetzt, oft werden Schwule von ihren Mitmenschen nicht ernst genommen oder verstanden. Das öffentliche Bekenntnis zweier Männer zueinander wird noch immer von vielen kritisch beäugt und öffentliche Zärtlichkeiten unter Schwulen als unangenehm, abstoßend oder gar lächerlich empfunden.

Im regulären Arbeitsleben haben Schwule es nicht immer genauso leicht wie ihre heterosexuellen Kollegen. Ein Beispiel dafür sind die seit Jahren andauernden Witze auf Kosten von Politikern wie Guido Westerwelle oder Klaus Wowereit, die zu ihrer Homosexualität stehen, deshalb aber anhaltend in den Medien veralbert werden. Auch die Meldung, dass Tim Cook die Nachfolge des Verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs übernimmt, wurde selten ohne den Hinweis auf seine offensichtlich gleichgeschlechtlichen Interessen kommentiert. Zahlreiche kirchliche Einrichtungen, wie beispielsweise Pflegeheime, sehen die Beschäftigung gleichgeschlechtlich orientierter Mitarbeiter als unvereinbar mit ihrem religiösen Leitbild und stellen einen offensichtlich Schwulen Mitarbeiter, der sich dazu bekennt, ungern oder gar nicht ein.

Kein Wunder ist es also, dass viele Homosexuelle sich noch immer nicht trauen, sich zu outen, ob im Privatleben oder im Beruf. Homosexualität scheint öffentlich akzeptiert und toleriert zu werden, ein Beigeschmack bleibt für viele dennoch, die Akzeptanz bleibt an der Oberfläche. So nennt das deutsche Recht das gleichgeschlechtliche Paar nach der Heirat “eingetragene Lebenspartner” und nicht “Eheleute”, die Ehe findet nach wie vor zwischen Mann und Frau statt. Auch steuerliche Vorteile hat das vermählte Paar nicht zu erwarten, eine Gleichstellung zwischen Homosexualität und Heterosexualität findet hier nicht statt. Homosexuelle gay Prominente setzen sich hierfür ein, indem sie einer Hochzeit grundsätzlich zustimmen würden, allerdings erst heiraten möchten, wenn die völlige Gleichstellung zwischen “Schwulenehen” und Ehen Heterosexueller erfolgt.

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In manchen Ländern ist Homosexualität noch immer verboten und wird teilweise sogar mit der Todesstrafe geahndet. In einigen Ländern wird Schwulsein, wie in wenigen Jahrzehnten noch in Deutschland, als psychische Auffälligkeit oder gar Krankheit angesehen. Von Gleichberechtigung kann hier nicht die Rede sein. Verständlichweise wünschen sich Schwule und auch Lesben mehr Toleranz und Akzeptanz für ihr Sein, möchten nicht als “anders” wahrgenommen werden und erst recht nicht auf ihre gleichgeschlechtliche Vorliebe reduziert werden. Es erfordert wohl noch einige Zeit, bis das Umdenken in den Köpfen der Gesellschaft angekommen ist und Schwule weder als Exoten, noch als Witzfiguren wahrgenommen werden, sondern als fähige, kompetente Mitarbeiter und normale Mitmenschen, die sich lediglich in ihrem partnerschaftlichen Interesse und ihrer sexuellen Vorliebe von anderen unterscheiden. Nicht nur die Medien, sondern jeder einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten.

Copyright Bild (c) Gerd Altmann | Pixelio.de

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Umweltbewusst

Ökologie Studium

UmweltbewusstDas wichtigste zunächst vorab: “Das Studium der Ökologie” gibt es in der “reinen” Form so nicht. Ökologie-basierte Studiengänge sind in den meisten Fällen eine Spezialisierung, die nach dem Grundstudium oder Bachelor im Bereich Biologie eingeschlagen wird, oder ein interdisziplinäres Studium mit einem ökologischen Schwerpunkt, zum Beispiel Landschaftsökologie oder “Ökologie und Umweltschutz”.

Wer sich mit Ökologie befasst, verfolgt häufig das Ziel, “die Umwelt zu schützen”. Das ist jedoch etwas, das sich nicht studieren, sondern nur im Alltag leben lässt. Wer allerdings dazu beitragen möchte, die entsprechenden Voraussetzungen für eine umweltfreundliche Gesellschaft zu schaffen, für den ist Ökologie genau das richtige Fachgebiet. Ökologie, wörtlich die “Lehre vom Haushalt”, befasst sich mit den Wechselwirkungen der belebten und unbelebten Welt und den dort vorkommenden Lebewesen. Dies hilft dabei, Fachgebiete wie Umweltschutz besser einschätzen und verstehen zu können. Mikro- und makroökologische Schwerpunkte sowie spezielle Fachgebiete ermöglichen es, sich eine spezielle Nische zu suchen, innerhalb derer man sich weiterbilden und etwas bewegen möchte.

 

Ökologische Studiengänge im Fernstudium

Viele Universitäten und Fachhochschulen bieten deutschlandweit Studiengänge und Aufbaustudien im Bereich der Ökologie an. Die Freie Universität Berlin beispielsweise bietet einen Master-Studiengang “Biodiversität, Evolution und Ökologie”, der für die Zulassung unter anderem einen Abschluss in Biologie, Geowissenschaften, Gartenbau, Forstwissenschaften, Agrarwissenschaften, Bioinformatik oder Veterinärmedizin voraussetzt.

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An der Georg-August-Universität Göttingen kann man das Bachelor-Studium “Biologische Diversität und Ökologie” absolvieren, welches zunächst biologisches Grundlagenwissen und anschließend spezialisierteres Wissen über die mitteleuropäische Flora und Fauna vermittelt. Die Fachhochschule Zittau/Görlitz bietet sowohl einen Bachelor-Studiengang “Ökologie und Umweltschutz” als auch ein Master-Studium “Biotechnologie und angewandte Ökologie”. Weitere Universitäten und Fachhochschulen, wie die Studiengemeinschaft Darmstadt oder auch die Wilhelm Büchner Hochschule, bieten verschiedene Studien mit unterschiedlichen ökologischen Schwerpunkten an, die hier aufzuzählen den Rahmen sprengen würde.

Der Lehrplan eines jeden ökologie-basierten Studiums beinhaltet zunächst in erster Linie naturwissenschaftliche Grundlagenstudien mit dem Schwerpunkt auf Biologie, aber auch mit physikalischen und chemischen Elementen. Zu einem späteren Zeitpunkt findet die Spezialisierung statt, je nach Anstalt und persönlicher Neigung zum Beispiel in den Bereichen Landschaftsökologie, Umweltschutz oder Evolutionstheorie. Dem folgend sei gesagt, dass Interessenten für ein Studium im Bereich der Ökologie sich zunächst darüber klar sein sollten, welchem speziellen ökologischen Zweig sie sich widmen möchten und welche Voraussetzungen sie gegebenenfalls mitbringen müssen, um in das entsprechende Aufbaustudium aufgenommen zu werden. Es ist sicher, dass die Ökologie einen entscheidenden Beitrag für die Zukunft der Gesellschaft leisten wird. Und es ist sicher, dass sich ökologische Studiengänge etablieren werden!

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Grundeinkommen

Grundeinkommen

Die Höhe dieses Grundeinkommen kann ich nicht auf den Cent genau berechnen. Vielmehr möcht ich Bedürfnisse eines Menschen aufzeigen. Dazu benenne ich hoffentlich alle Bedürfnisse des Menschen von seiner Geburt an bis zum Tode. Es kann natürlich sein, dass viele dieser Bedürfnisse bereits von der Gesellschaft bezahlt werden. Fakt ist jedoch, wie viele Volkswissenschaftler immer wieder bestätigen, dass diese Leistungen durchaus geleistet werden können, die dafür eingesetzten Summen an Geld vorhanden wären und die Gesellschaft dazu finanziell in der Lage wäre. Natürlich gibt es auch viele Volkswissenschaftler, die genau dagegen sind und das in keinem Fall wollen.

Doch warum?

In erster Linie müssten viele Menschen dann von ihrem Wohlstand etwas abgeben! Gott sei Dank ist die politische Landschaft sozialer geworden, die Mehrheit in Deutschland möchte eine verbesserte soziale Gerechtigkeit. Zum Beispiel ist auch die neue Piratenpartei sehr angetan von der sozialen Gerechtigkeit und unter anderem für ein Grundeinkommen, kostenlose Bildung und Fahrten mit dem öffentlichen Fuhrpark wie Bus, S- und U-Bahn. Die Zeit ist reif, denn der Staat sind wir und jeder Bürger ist ein Teil des Staates. Und meiner Meinung nach ist es eine absolute Schande, dass ca. 3 Millionen Kinder in Armut leben und vor allen Dingen auch alte Menschen immer mehr um ein Essen und Lebensmittel betteln müssen! Ich hoffe auf eine bessere Welt in Deutschland und dazu muss sich die Gesellschaft ändern und wir, die Gesellschaft, sind der Staat und keine Fremdmächte! Sorgen wir dafür, dass in Zukunft wieder Volksvertreter gewählt werden, die wirklich für Menschlichkeit und Nächstenliebe eintreten. Nicht für Politiker einstehen und die noch belobigen!

 

Grundeinkommen

Beispiel gefällig?

8,50 € Brutto für Pflegekräfte als Mindestlohn bedeuten ca. 1.000 bis 1.300 € netto Monatslohn! Da lebt eine Person mit Hartz Vier besser und das dann ohne Arbeit. Doch nicht Hartz Vier ist zu viel, sondern, der Arbeitslohn ist zu wenig! Für eine ausgebildete Pflegekraft wird mittlerweile von einigen Arbeitgebern das Abitur eingefordert, ein Studium wäre auch von Vorteil! Dies ist ein absoluter Niedriglohn, vor allem mit der körperlichen Belastung bis zu einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren! Sollte man das dann wirklich erreichen, dann bekommt man als Dank für seine Leistung eine Armutsrente! Die Tafeln warten schon und man bekommt umsonst ein Essen und weiteres zum Leben. Für diese Entwicklung sind viele Politiker verantwortlich. Was mag in diesen Köpfen vorgehen und was wird wohl der liebe Gott dazu sagen?

Für ein Kind in Deutschland benötigen Eltern monatlich 584 € Grundeinkommen zum Leben. Das aktuelle Kindergeld beträgt zur Zeit 189,00 Euro! Wie viele Eltern haben monatlich die zusätzlich benötigten 395 € für ein Kind und können so ein Grundeinkommen ihres Kindes möglich machen? Millionen von Eltern haben das Geld nicht und deshalb leben fast 3 Millionen Kinder in Deutschland in so genannter Armut.

Was muss im Zuge eines Grundeinkommens erfüllt werden?

 

  1. Man müsste sich zu Bildung leisten können, vom Kindergarten angefangen bis hin zum Studium
  2. Eine umfassende Gesundheitversorgung
  3. Eigene Verpflegung muss möglich sein, das Steueraufkommen muss so gestaltet werden, dass es für alle reicht
  4. Für Kultur sollte ein ausreichendes Budget vorhanden sein
  5. Für den “Genuss” sollte ebenfalls ein Budget vorhanden sein
  6. Wohnraum mit Nebenkosten muss bezahlt werden können
  7. Einen Betrag als “Sterbebeihilfe” für die Beerdigungskosten

Vielleicht vergesse ich jetzt etwas, aber ganz wichtig bleibt ein Grundeinkommen für ein Auskommen für alle Menschen in Deutschland. Unabhängig davon, was die Unternehmer an Löhnen zahlen wollen. Aus heutiger Sicht bin ich überzeugt, dass über 90% der Menschen, die das Grundeinkommen bekommen würden und im arbeitsfähigen Alter wären, weiter zur Arbeit gehen würden. Der Anreiz wäre vorhanden, da man sich einiges mehr leisten könnte, bis hin zu Geschenken, Urlaub und vieles mehr!

Was ist Ihre Meinung?

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Gerechtigkeit

Frau oder Mann?

Heute möchte ich beginnen, öffentlich über “Gerechtigkeit” zu schreiben. Jeder Mensch kann darüber nachdenken und mir auch antworten, wenn er oder sie es möchte.

Leider glaube ich daran, dass es keine 100 % Gerechtigkeit gibt, sondern man immer auf der Suche nach Gerechtigkeit ist. Mit der Geburt kann man sich bereits fragen, ob es gerecht war als Mann geboren zu sein, wie ich? Welche Nachteile oder Vorteile hat es “ein Mann oder eine Frau zu sein”? Da kommt man schnelle zu dem Ergebnis: Beides hat Vor- und Nachteile! Beim Studium der Männer und der Frauen komme ich zu weiteren Ergebnissen und bei der Analyse der Mehrheiten dieser unterschiedlichen Menschen steht für mich fest: “In der Regel ist eine Frau der bessere Mensch!” Zu begründen ist das für mich so, natürlich gibt es auch viele sicherlich weltweit Millionen von weiblichen Ausnahmen, aber meistens werden die Frauen im Leben und vom Leben viel mehr gefordert. Da ist zum Einen ihre Geburt und in der Regel ist sie als Kind ruhiger und lieber, als die meisten Jungen. Ich bemerke das auch heute in der Gegenwart bei meinen Beobachtungen in der Öffentlichkeit_ Die Mädchen halten sich oft zurück, sind netter und hilfsbereiter, als die Jungen. Alle Statistiken sagen das auch aus, wie bei vielen Gerichtsurteilen bis hin zu Gewalt und Mord. Wie immer erwähnt, es gibt auch genug Ausnahmen, aber die Mehrheiten sind doch ganz eindeutig! Bei der Liebe zwischen Mann und Frau ist es wieder erkennbar, die Frauen wollen geliebt werden und können dann viel Liebe geben. Der Mann möchte Liebe erhalten, ohne, dass man ihn unbedingt lieben muss, Hauptsache er wird richtig und gut geliebt. Diese allgemeine Trennung in den Ansichten der Liebe ist eine Wahrheit, aber ohne Gerechtigkeit. Sehr oft versteht der Mann die Frau nicht oder die Frau den Mann nicht, und man sucht auch hier nach Gerechtigkeit.

Gerechtigkeit

Zurück zur Frau: Wenn sie Mutter wird, dann vollbringt sie Leistungen, die einzigartig sind! Die Geburt ihrer Kinder, die Erziehung ihrer Kinder! Es ist eine Lebensleistung, die man nicht vergleichen kann! Kein Mann kann solche Leistungen in seinem Leben bringen oder vergleichbar machen, somit gibt es auch hierzu keine Gerechtigkeit! Der Mann hat auch oft nicht die Möglichkeit, zum Beispiel die Geburt und anderes mehr… Dennoch muss man sehr vorsichtig sein mit der Frage nach Gerechtigkeit, ich glaube, wir Menschen sind dazu nicht fähig.

Am besten kann ich für heute abschließend feststellen: “Leben und leben lassen”, denn jeder Mensch hat das Recht auf sein eigenes Lebe solange er lebt. Die Suche nach Gerechtigkeit ist ebenfalls schwierig, wie in vielen Bereichen, aktuell wieder weltweit politisch. Wobei es da schon immer so war: Manche haben es im Überfluss und andere sterben vor Hunger. Leider werden wir dies nicht ändern und dazu gibt es keine Gerechtigkeit. Trotzdem sollten wir unsere Waffe des Wortes einsetzen und immer streiten und beten für mehr Gerechtigkeit im Leben. Für Heute und bis später verbleibt Euer Wilhelm.

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Kony 2012

Kony 2012 – Die kritische Wahrheit?

Ein Gespenst geht um im Internet. Sein Name: Joseph Kony. Was steckt hinter der Kampagne “Kony 2012″, die sich in unglaublicher Geschwindigkeit in allen Sozialen Netzwerken verbreitet hat?

Es begann mit einem Youtube-Video. Eine knappe halbe Stunde lang zieht die Hilfsorganisation Invisible Children alle Register, um den Zuschauer zu beeindrucken. Der Tenor ist klar: Vergewaltigte und misshandelte Kinder, die entführt und zwangsrekrutiert wurden, brauchen Hilfe. Dass dieses Video mit Hilfe von theatralischer Musik und anderen Kniffen mehr aufs Herz als auf den Verstand zielt ist nicht unüblich. Solche Videos gibt es zu Haufe im Netz. Doch dann setzt eine Welle ein, die Kony zum Topthema macht. Die Macht der Facebooks und Twitters, deren User das Video verbreiten – rund um die Welt. Innerhalb weniger Tage verzeichnet YouTube 80 Millionen User, die sich das Video angesehen haben. Der Gedanke etwas Gutes zu tun, indem man einfach auf “teilen” klickt, ist verlockend. Das erklärte Ziel von Invisible Children, Joseph Kony bekannt zu machen, ist in jedem Fall erreicht.

 

Doch ganz so einfach ist der Sachverhalt nicht. Bald verbreiten sich auch Gegenpositionen, Youtubevideos aber auch Interviews mit und Berichte von Experten. Was die Organisatoren hinter “Kony 2012″ verschweigen, ist enorm. Konys Lord Resistance Army (LRA) ist bereits seit 2006 nicht mehr in Uganda aktiv. Sie wurde nach zähem Kampf durch die staatliche Armee vertrieben und ist heute nicht mehr als eine Splittergruppe irgendwo im Dschungel zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik. Außerdem wird Kony bereits seit 2005 per internationalem Haftbefehl gesucht, nicht zuletzt bewilligten die USA schon 2009 Unterstützung in Milliardenhöhe, um den Rebellenführer zu fassen. Unklar bleibt also, was genau die Kampagne mit dem Druck erreichen möchte.

Kony 2012

Inzwischen kursieren Fotos im Internet. Sie zeigen Mitglieder der Organisation schwer bewaffnet zusammen mit ugandischen Soldaten. Gleichzeitig tauchen Gerüchte auf, große Teile der Spenden an Invisible Children fließen an eben jene Armee. Nimmt man den Druck auf die USA, zusätzliche Soldaten zu entsenden hinzu, ist nur ein Schluss möglich: Invisible Children möchte eine militärische Intervention sehen. Dafür wird die Organisation scharf kritisiert, Vorwürfe über Unkenntnis der ugandischen und zentralafrikanischen Politik werden laut. Wozu westlicher Aktionismus gepaart mit Halbwissen über die komplexen Strukturen vor Ort führen können, zeigt das Beispiel Ruanda 1994. Nachdem der Völkermord beendet war, flohen die Täter mit ihren Familien in den Ostkongo. Es folgten riesige Spendenwellen, die die Völkermörder nutzten, um in den Hilfslagern neue Strukturen aufzubauen. Heute morden sie im Ostkongo nach wie vor.
Im Folgenden hören Sie eine kritische Stimme hinsichtlich der Kony 2012 Kampagne.

Eines aber zeigt “Kony 2012″ bei aller Kritik auf hervorragende Weise: die Macht der Sozialen Netzwerke. Auch die Printmedien konnten sich dem Video nicht mehr entziehen. Überall wurde über Kony berichtet, die Kampagne aber auch kritisiert und mit Fakten konfrontiert. Zumindest das ist unbestritten positiv. Daneben ist es ebenfalls positiv, dass man auf diese Art und Weise zu etwas Gutem beitragen kann, ganz unabhängig von der jeweiligen Motivation.

 

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Mitmachen

Mitmachen

MitmachenDer Gedanke des nachhaltigen Einkaufens lebt vor allem durch den Dialog und von der Bereitschaft, unsere Konsumgewohnheiten einmal kritisch zu überdenken. Auf dieser Seiten sollen Sie sich mit anderen Verbraucherinnen und Verbrauchern austauschen, Erfahrungen teilen und diskutieren. Testen Sie, wie nachhaltig Sie selbst leben und holen Sie sich praktische Tipps von Experten.

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